Auf dem Trail benutzte ich ein Garmin Inreach Mini Navigationsgerät, welches alle 10 Minuten die aktuelle Position über das Iridium®-Satellitennetzwerk übermittelt.
Da es auf dem PCT manchmal wochenlang keinen Handyempfang gab, war ein solches Kommunikationsgerät praktisch, um im Notfall erreichbar zu sein.
In der nachfolgenden Karte seht ihr meinen GPS Fussabdruck vom PCT
Ich habe sehr gut geschlafen. Nur kurz nach dem Einschlafen ist es mir in den langen Unterhosen und dem langen Shirt im Schlafsack zu warm geworden. Nachdem ich alles ausgezogen hatte, war das Schlaf Klima perfekt 🙂
Wir sind wie immer um 6 Uhr aufgestanden, haben alles zusammengepackt, einen Kaffee getrunken und um 7 Uhr bereits losmarschiert. Beim Aufstieg zu den Palisade Lakes konnten wir einige Hirsche beobachten. Gegen 10 Uhr haben wir am Lower Palisade Lake eine Frühstücks Pause gemacht und kurz nach 12 Uhr den Mather Pass auf 3688 m erreicht. Auf dem Pass war es absolut windstill und richtig heiss.
Nach einer kurzen Pause nahmen wir den Abstieg in Angriff. Irgendwo auf der Hochebene des Upper Basin haben wir noch eine Mittagspause gemacht. Beim nächsten Aufstieg zum Lake Marjorie war ein par mal Donnergrollen hörbar. Am Lake angekommen, haben wir ein schönes Plätzchen gesucht und die Zelte aufgestellt. Da es am See ziemlich kühl war, haben wir auf ein Bad verzichtet.
Sonnenaufgang in Deer MeadowHirsche oberhalb Deer MeadowGolden Staircase – Aufstieg zu den Palisade LakesGolden Staircase – Aufstieg zu den Palisade LakesLower Palisade LakeUpper Palisade LakeAusblick vom Mather Pass Richtung Palisade L.Mather Pass 3688mMather Pass 3688mMather Pass – Upper BasinUpper BasinUpper BasinRiver CrossingLake MarjorieLake Marjorie
Nach Waschen, Wasserfiltern und Abendessen war bei uns gegen 19 Uhr bereits „Hiker Midnight“. Die Gewitterwolken hatten sich in der Zwischenzeit wieder verzogen. Hoffentlich wird es eine ruhige Nacht.
SONNTAG 11.09.2016 –LAKE MARJORIE – Rae LAKES
Das Einschlafen hat mir etwas Mühe bereitet, wegen der Höhenlage von rund 3400 m. In der Nacht bin ich einmal frierend aufgewacht. Das lag daran, das meine Matratze langsam Luft verlor und darum die Kälte vom Boden durchdrang. So habe ich mitten in der Nacht nochmals nachgepumpt und zusätzlich die Daunenjacke angezogen. Danach konnte ich einigermaßen schlafen.
Morgens um 6 Uhr lief es wieder ab wie jeden Tag: Die Sachen zusammenpacken und Kaffee kochen. Um 7 haben wir den Aufstieg zum 3697 m hohen Pinchot Pass in Angriff genommen. Gegen 8 Uhr haben wir den höchsten Punkt für den heutigen Tag erreicht 🙂 Kurz ein paar Fotos gemacht und schon begaben wir uns auf den Abstieg. Oberhalb der Twin Lakes haben wir eine Frühstückspause eingelegt.
Weiter ging es auf dem langen, aber landschaftlich reizvollen Abstieg bis zur Hängebrücke über den South Fork Woods Creek. Unterwegs sind uns einige schwer bepackte Maultier Karawanen entgegenkommen. Um 12 Uhr haben wir die Hängebrücke, den tiefsten Punkt des heutigen Tages erreicht. Nach einer kurzen Pause machen wir uns an den Aufstieg Richtung Glen Pass.
Die Wolken haben in der Zwischenzeit bedrohliche Größe angenommen und kurz vor 14 Uhr fallen die ersten Tropfen. Wir ziehen unsere Regenjacken an. Der Regen wird immer stärker, so dass wir unter einer großen Tanne Schutz suchen und auch noch die Regenhosen und weitere Wärmeschichten anziehen. Der Regen lässt kurz nach und wir laufen weiter. Da zieht schon das nächste Hagelgewitter auf. Wir finden zum Glück Schutz unter einem Felsvorsprung. Etwa 1 Stunde harren wir dort frierend aus, bis sich das Gewitter langsam verzieht. Die Temperatur ist während des Gewitters markant abgesunken 🙁
Sonnenaufgang am Lake MarjorieAufstieg zum Pinchot PassAufstieg zum Pinchot PassPinchot Pass 3697mAbstieg nach Woods CreekPinchot Pass von SüdenFrühstückspauseTwin LakesMaultier Karawanen beim Woods CreekHängebrücke über den South Fork Woods CreekAufstieg zu den Rae LakesGewitter beim Dollar LakeGewitter beim Dollar LakeDas Gewitter verzieht sichBeim Arrowhead Lake nach dem GewitterAufstieg zu den Rae LakesRae LakesSpuren das HagelgewittersCampsite Rae LakesRae Lakes
Etwa um 16 Uhr erreichen wir die Rae Lakes, das heutige Etappenziel. Wir bauen die Zelte auf, kochen Tee und wärmen uns etwas auf. Weil es recht kühl und nass ist, kochen wir gleich das Abendessen und verkriechen uns um halb sieben bereits in den warmen Schlafsack.
MONTAG 12.09.2016 – RAE LAKES – Bubbs Creek
Es war wieder eine sehr kalte Nacht mit Temperaturen beim Gefrierpunkt. Ich habe im Schlafsack die Daunenjacke, Handschuhe und die Mütze angezogen, um einigermaßen warm zu haben. Am Morgen waren Zelt und Schlafsack feucht.
Nach einem Kaffee haben wir uns kurz nach sieben an den Aufstieg zum Glen Pass gemacht. Es wehte ein kalter Nordwestwind, so dass wir für den Aufstieg die Jacken und Mützen anbehielten. Es waren an diesem Morgen viele Leute unterwegs, die das Wochenende an den Rae Lakes verbracht haben und nun über den Kearsarge Pass zurück nach Independence wollten.
Auf dem 3650 m hohen Pass haben wir wegen der Kälte nur eine kurze Pause gemacht und sind rasch Richtung Süden in tiefere Lagen abgestiegen. Beim Junction zum Charlotte Lake haben wir Mittagspause gemacht und die feuchten Sachen getrocknet. Es wehte immer noch ein kalter böiger Wind. Danach folgte der Abstieg zum Bubbs Creek und der Aufstieg Richtung Forester Pass.
Morgenstimmung an den Rae LakesRae Lakes Ranger StationBodenfrostAufstieg zum Glen PassAusblick vom Glen Pass zu den Rae LakesGlen Pass 3650 mAbstieg vom Glen PassAbstieg vom Glen PassAbstieg vom Glen PassAusblick Richtung Bubbs CreekBubbs CreekBubbs CreekProbeliegenCampsite unterhalb Forester PassDie Wolken markieren turbulente Höhenwinde
Auf rund 3500 Meter, etwa 2 Stunden unterhalb vom Forester Pass haben wir die Zelte aufgebaut. Schon bald haben sich noch 3 andere Hiker zu uns gesellt. Weil die Temperatur sehr kalt war, und immer noch ein böiger Wind blies, war nach Fußpflege, Kleider waschen und Abendessen bereits „Hiker Midnight“.
DIENSTAG 13.09.2016 – BUBBS CREEK – GUITAR LAKE
Es war wieder eine sehr kalte Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Zum Glück hat der Wind am Abend nachgelassen. Am Morgen waren die Berggipfel nebelverhangen.
Um 7 haben wir uns an den Aufstieg zum Forester Pass gemacht, den wir gegen 9 Uhr erreicht haben. Die Aussicht vom 4017 m hohen Pass war einfach grandios 🙂
Dann ging’s hinunter über eine schöne Hochebene Richtung Crabtree Meadows. Um 11 Uhr haben wir oberhalb Tyndall Creek Frühstücks- und gleichzeitig Mittagspause gemacht. Heute war es die längste Etappe bisher, wir wollten noch bis zum Guitar Lake kommen, den wir gegen 17 Uhr erreicht haben.
Aufstieg zum Forester PassAufstieg zum Forester PassAusblick vom Forester Pass Richtung NordAusblick vom Forester Pass Richtung SüdForester Pass 4020 mForester Pass 4020 mForester Pass 4020 mAbstieg nach Tyndall CreekZwischen Tyndall Creek und Crabtree MeadowsLake SouthamericaZwischen Tyndall Creek und Crabtree MeadowsTimberline LakeGuitar Lake 3490 mSonnenuntergang am Guitar LakeSonnenuntergang am Guitar Lake
Da wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang auf dem Mount Whitney sein wollen, müssen wir bereits um 3 Uhr in der Nacht losmarschieren. Deshalb haben wir die Zelte gar nicht aufgestellt, sondern nur die Matten und die Schlafsäcke ausgerollt – „Cowboy Camping“ in der Fachsprache der Hiker genannt. Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang wird es sehr schnell kalt und wir verkriechen uns in die Schlafsäcke. Mal schauen, ob wir schlafen können.
MITTWOCH 14.09.2016 – GUITAR LAKE – MOUNT Whitney
Die Nacht wahr nicht wirklich erholsam. Die Temperatur am 3475 m hoch gelegenen See sank unter den Gefrierpunkt und ich wachte immer wieder frierend auf. Dafür wurde man jeweils mit einem sensationellen Anblick auf den unendlichen Sternenhimmel belohnt 🙂
Um 3 Uhr morgens sind wir aufgestanden und haben im Schein der Stirnlampen die Sachen im Rucksack verstaut und Kaffee gekocht. Eine halbe Stunde später nahmen wir die restlichen 1000 Höhenmeter zum Mount Whitney in Angriff. Auf 4100 m, beim Junction zum Whiteny Portal haben wir die Rucksäcke deponiert und konnten so die restlichen 300 Höhenmeter ohne schwere Last am Rücken bewältigen.
Um 6 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang haben wir den 4421 m hohen Gipfel erreicht. Ich war überwältigt von der unendlichen Aussicht rundherum und dem schönsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe 🙂 Der einzige Wermutstropfen war, dass ein heftiger und sehr kalter Wind blies. Unsere Handy Akkus gaben deshalb schon nach ein par wenigen Fotos den Geist auf 🙁
Nun hatten wir es also geschafft: Der Mount Whitney markiert offiziell das Ende des John Muir Trails.
Mount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mMount Whitney 4421 mAbstieg zum Trail CrestAbstieg zum Trail CrestAbstieg zum Trail CrestAbstieg zum Trail CrestTrail CrestAbstieg nach Whiteny PortalAbstieg nach Whiteny PortalAbstieg nach Whiteny PortalWhiteny PortalWhiteny PortalImperial Gourmet Chinese in Bishop
Beim Abstieg nach Whiteny Portal mussten nochmals 2000 Höhenmeter vernichtet werden, was uns aber mit den mittlerweile austrainierten Hiker Beinen nicht sonderlich schwer fiel. In Whitney Portal genehmigten wir uns zuerst einen Hamburger und ein Bier, davon hatten wir die letzten Tage oft geträumt 🙂
Danach nahmen wir ein Taxi nach Lone Pine und fuhren mit dem Bus nach Bishop. Im Hotel Vagabond Inn gönnten wir uns zuerst eine Dusche und besorgten anschliessend im benachbarten Kmart frische Kleider.
Im Imperial Gourmet Chinese wurde der erfolgreichen Abschluss des JMT mit einem feinen Nachtessen und einer guten Flasche Wein gefeiert … und das Beste – wir konnten in einem weichen Bett schlafen 🙂
DONNERSTAG 15.09.2016 – SAMSTAG 17.09.2016
Am Donnerstagmorgen haben wir in Bishop den vorreservierten Mietwagen, einen feuerroten Dodge Challenger abgeholt. Damit sind wir über den Tioga Pass nochmals zurück ins Yosemite Valley gefahren, dem Startpunkt zum JMT vor knapp 3 Wochen. Mit etwas Wehmut habe ich die Granitberge der Sierra vom Glacier Point aus betrachtet. Für mich ist das definitiv einer der schönsten Flecken auf der Erde.
Gegen Abend fuhren wir weiter ins Nappa Valley. Dort besichtigten wir am Freitag die Weingüter von Robert Mondavi, Opus One und die Hess Winery.
Robert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryRobert Mondavi WineryOpus One WineryOpus One WineryOpus One WineryOpus One WineryOpus One WineryOpus One WineryOpus One WineryHess WineryHess WineryHess Wineryüber die Golden Gate Bridge nach San Francisco
Am Freitagabend fuhren wir über die berühmte Golden Gate Bridge nach San Franscisco, von wo am Samstag der Rückflug in die Schweiz startete.
Golden Gate Bridge San FranciscoGolden Gate Bridge San FranciscoSan FranciscoSan FranciscoBoeing 777 der Swiss nach ZRH
3 super Ferienwochen sind vorbei. Wir hatten so viel Wetterglück 🙂 und wurden nur einmal verregnet. Dieser Trip bleibt unvergesslich und wer weiss, vielleicht war das ja nur das Warmup für den Pacific Crest Trail 😉
Weil dieses Wochenende Labor Day war, hatten wir auf dem Reds Meadow Campground ziemlich viel Betrieb. Ich bin erst gegen 23 Uhr eingeschlafen. Am Morgen war das erste Mal das Zelt und der Schlafsack etwas feucht.
Nachdem wir die Rucksäcke gepackt hatten, gingen wir ins Mulehouse Cafe zum Frühstück. Danach besorgten wir im Shop noch Gas, Wasser und Bananen und machten uns auf den Weg zum heutigen Etappenziel, dem Lake Virginia.
Es war auf dem ganzen Weg mehrheitlich bewölkt und es wehte ein kühler Wind. Um 15 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und am Ende des Sees die Zelte aufgeschlagen. Weil die Wolken immer dunkler wurden, haben wir zur Sicherheit auch das Aussenzelt montiert.
Mule House Café – Reds MeadowReds MeadowWaldbrandgebiet vom Rainbow Fire 1992Blick zurück auf die Ritter RangeWir laufen auf dem Pacific Crest TrailCrater CreekZnünipausePurple LakePurple LakeLake VirginiaSocken waschen im Lake VirginiaZeltplatz beim Lake VirginiaLake VirginiaLake VirginiaLake Virginia
Danach wurde Wäsche gewaschen, Füsse gepflegt, Wasser gefiltert und dann war es auch schon wieder Zeit fürs Nachtessen. Am Abend haben die Wolken etwas aufgerissen und wir konnten einen stimmungsvollen Sonnenuntergang geniessen 🙂
SONNTAG 04.09.2016 – LAKE VIRGINIA – Vermilion Valley Resort
Es war eine ziemlich kalte Nacht. Irgendwann bin ich frierend aufgewacht und musste Socken und ein langes Shirt anziehen. Am Morgen hatte es stellenweise Reif am Boden.
Nach einem Kaffee sind wir losgewandert. Die noch tiefstehende Sonne hat die Landschaft grandios beleuchtet. Zuerst ging es steil bergab nach Tully Hole und danach wieder steil Bergauf zum Silverpass auf rund 3300 m.
Es folgte ein langer Abstieg von rund 1000 m bis zur Mono Creek Landing am Lake Thomas A Edison. Nach rund 2 Std Wartezeit hatten wir Platz auf dem kleinen Motorboot, das uns zum Vermilion Valley Resort (VVR) am anderen Ende des Sees brachte.
Reif am MorgenSonnenaufgang am Lake VirginiaBlick Richtung SilverpassAbstieg ins Tully HoleTully HoleTully HoleChief LakeChief LakeSilver Pass 3320 mMittagspauseAbstieg zum Mono CreekMono Creek LandingFähre beim Mono Creek LandingVVR Hiker CampgroundVermilion Valley Resort
Im VVR stellten wir die Zelte auf und genehmigten uns zum Znacht ein feines New York Steak mit Kartoffelstock und Bohnen 🙂 Auch ein Bier durfte natürlich nicht fehlen 🙂
Montag 05.09.2016 – VVR – Marie Lake
Es war eine ziemlich kalte Nacht. Wir und 20 andere Leute standen Morgens um 7 Uhr frierend vor den geschlossenen Türen des Restaurants. Wegen Ausfall des Strom Generators mussten wir uns bis halb acht gedulden, ehe der warme Kaffee serviert wurde. Das Frühstück im VVR war recht großzügig und wir assen es mit Heisshunger.
Um halb 10 verließen wir das VVR und gelangten via Bear Ridge Trail zurück zum JMT. Um 16 Uhr erreichten wir das heutige Tagesziel, den Marie Lake gleich vor dem Selden Pass. Schnell hatten wir ein schönes Plätzchen gefunden und die Zelte aufgestellt. Danach namen wir ein Bad im kalten See, wuschen die Wäsche und pflegten die Füsse.
Frühstück im VVRBear RidgeBear CreekFeuerverbot oberhalb 10’000 ft (3048 m)So sehen die Füsse am Abend ausSchwimmen im Marie LakeMarie LakeMarie LakeWasser filternAbendessenSonnenuntergang am Marie LakeSonnenuntergang am Marie LakeSonnenuntergang am Marie LakeSonnenuntergang am Marie LakeGuet Nacht
Beim Eindunkeln machten wir uns mit der Kamera auf die Pirsch nach schönen Bildern. Um 20 Uhr war es dann wieder soweit: „Hiker Midnight“ – Zeit zum Schlafen.
DIENSTAG 06.09.2016 – MARIE LAKE – MUIR TRAIL RANCH
Die Nacht war sternenklar und sehr kalt. Ich lag mit Socken und langen Unterhosen im Schlafsack und bin frierend aufgewacht. Nachdem ich mir noch ein langes Shirt übergezogen habe, konnte ich bis 6 Uhr durchschlafen. Am Morgen waren meine Socken, die ich zum Trocknen an eine Kiefer gehängt hatte, gefroren.
Nach einem kurzen Kaffee haben wir alles zusammengepackt uns sind über den Selden Pass marschiert. Hinter dem Pass haben wir etwas oberhalb der Sallie Keyes Lakes eine Frühstückspause gemacht und die feuchten Schlafsäcke an der Sonne getrocknet.
Um die Mittagszeit haben wir die Muir Trail Ranch (MTR) erreicht und konnten schon bald eine rustikale Cabin beziehen. Wir vertrieben uns den Nachmittag mit Waschen, einem Bad im Hot Pool und der Planung für das weitere Trekking.
Morgendämmerung am Marie LakeSonnenaufgangSonnenaufgang am Marie LakeAufstieg zum Selden PassAufstieg zum Selden PassSelden Pass 3322 mFrühstückspause oberhalb Sallie Keyes LakesOberhalb Muir Trail RanchMuir Trail RanchMuir Trail RanchMuir Trail Ranch Hot PoolMuir Trail Ranch WaschplatzUnsere Cabin auf der MTRUnsere Cabin auf der MTRAbendessen
Um 18:30 läutete die Glocke fürs Abendessen. Es gab Suppe, Salat, Lammracks, Teigwaren, Spinat und ein Dessert. Es war alles sooo fein 🙂 und das beste war, wir konnten heute auf einer richtigen, weichen Matratze schlafen 🙂
MITTWOCH 07.09.2016 – MUIR TRAIL RANCH
Es war herrlich, wieder einmal in einem richtigen Bett zu schlafen. Um 7 Uhr läutete die Glocke der Ranch zum Frühstück. Es gab wirklich alles was das Herz begehrt und das in sehr guter Qualität. Zusätzlich konnte man sich auch noch Sandwiches für den Tag zusammenstellen.
Nach dem Frühstück organisierte der Chef der Ranch noch eine Tour für Technik Interessierte zum kleinen Wasserkraftwerk. Das war sehr interessant.
Danach holten wir unsere Verpflegungs Pakete ab, die wir zur MTR geschickt hatten. Natürlich war viel zu viel Essen darin und wir stellten sicher die Hälfte davon den anderen Hikern zur Verfügung.
Nach dem Portionieren und Abpacken war es bereits Mittag geworden. Ich wusch noch die restliche Wäsche und danach machten wir einen kleinen Hike zu den Hot Springs. Anschliessend namen wir ein Bad in den heißen Quellen und faulenzten bis zum Nachtessen herum.
Frühstück auf der MTR80 jährige TurbineGenerator Haus auf der MTRSandwich Theke auf der MTREssen für die nächsten 7 TageEssen für die nächsten 7 TageMuir Trail RanchMuir Trail RanchSouth Fork San Joaquin RiverWanderung zu den Hot SpringsUnimog Post FahrzeugAbendessen auf der MTRAbendessen auf der MTRDessertMTR Lagerfeuer
Zum Nachtessen gab es eine wunderbare Mais Suppe, danach Lachs mit Süßkartoffeln, Reis, Rüebli und einen wunderbaren Salat mit Cranberries, Avocados, Zwiebeln, Lattich … einfach sensationell 🙂 Zum Dessert gab es noch Meringues mit Rahm, Erd- und Himbeeren 🙂
So gut wie auf der MTR hab ich in Amerika selten gegessen 🙂
DONNERSTAG 08.09.2016 – MTR – Evolution Lake
Um 7 Uhr läutete die Glocke zum Frühstück. Wir standen um diese Zeit bereits mit hungrigen Mägen vor der Türe zum Restaurant. Es gab kleine Pizzas und Kartoffeln mit Würstchen und Zwiebeln. Einfach lecker 🙂
Nach dem Checkout wogen wir unsere Rucksäcke. Wir hatten vollgepackt mit Essen für die nächsten 7,5 Tage und 2 Liter Wasser je 14.2 kg zu tragen. Für den zweiten Teil des Trails haben wir keine Versorgung mehr eingeplant, das Essen musste nun bis zum Ziel reichen.
Die Route führte von der MTR hinauf ins schöne Evolution Valley. Für die Durchquerung des Evolution Creek haben wir das erste Mal auf diesem Trekking die Schuhe ausgezogen, das Wasser reichte bis zu den Knien.
Beim Evolution Lake, zuhinterst im Tal, bauten wir die Zelte auf. Danach namen wir ein Bad im eiskalten See und wuschen die Socken und filterten Trinkwasser. Nach einem heissen Tee bestiegen wir einen kleinen Fels, weil Hitsch dort vorher eine Schneeziege gesehen hatte. Sie war aber mittlerweile weiter gezogen und so genossen wir dort oben einfach die Aussicht und die warme Sonne.
Abmarsch Richtung Piute CanyonBeginn des Kings Canyon NPGoddard CanyonAufstieg zum Evolution ValleyQuerung des Evolution CreekMcClure MeadowAufstieg zum Evolution ValleyErfrischendes Bad im Evolution LakeEvolution Lake 3310 mEvolution Lake 3310 mEvolution Lake 3310 mSonnenuntergang am Evolution Lake (18:48)Sonnenuntergang am Evolution LakeSonnenuntergang am Evolution Lake (19:09)Sonnenuntergang am Evolution Lake (19:42)
Dann kochten wir das Abendessen. Den Sonnenuntergang beobachteten wir vom kleinen Fels in der Nähe. Kaum war die Sonne weg, wurde es schnell kühl und wir krochen in die Schlafsäcke, todmüde von der intensiven Etappe heute.
FREITAG 09.09.2016 – EVOLUTION LAKE – Deer Meadow
Von Mitternacht bis kurz vor Tagesanbruch rüttelte ein böiger Wind am Zelt, was mich etwas unruhig schlafen ließ. Dafür waren die Temperaturen am Morgen recht mild. Wir haben kurz Kaffee gemacht, die Sachen zusammengepackt und sind um 7 Uhr losmarschiert.
Beim Wanda Lake haben wir eine Frühstückspause gemacht und waren schon kurz nach 10 Uhr auf dem Muir Pass. Die karge Landschaft und dazwischen die tiefblauen Seen haben mich sehr beeindruckt.
Dann ging es für den Rest des Tages nur noch abwärts, durch den Le Conte Canyon. Der Abbau von 1000 Höhenmetern in kurzer in Zeit mit dem schweren Rucksack ging ziemlich in die Beine 🙁
Sonnenaufgang am Evolution LakeAufstieg zum Muir PassWasser Filtern am Wanda LakeWanda LakeMuir Hut 3644 mMuir Pass 3644 mMuir Hut 3644 mMuir Pass 3644 mMuir Hut 3644 mMuir Hut 3644 mBlick vom Muir Pass zum Helen LakeHelen LakeHelen LakeAbstieg in den Le Conte CanyonAbstieg in den Le Conte CanyonAbstieg in den Le Conte CanyonLe Conte CanyonLe Conte CanyonLe Conte CanyonDeer Meadow
Kurz nach 17 Uhr haben wir eine akzeptable Campsite in Deer Meadow gefunden und die Zelte aufgestellt. Todmüde machten wir noch etwas Körperhygiene, kochten das Abendessen und da wurde es auch schon dunkel. Zeit, in den warmen Schlafsack zu kriechen.
Der John Muir Trail (JMT) ist ein Fernwanderweg in der kalifornischen Sierra Nevada. Die klassische Route führt vom Happy Isles Trailhead im Yosemite Valley bis auf den Gipfel des Mount Whitney, dem mit 4421 m höchsten Berggipfel der USA, ausserhalb Alaskas. Der Trail ist 340 Kilometer lang, dabei sind insgesamt 24’000 Höhenmeter zu bewältigen.
Als mein Schwager Hitsch im Herbst 2015 die Idee hatte, diesen Trail zu laufen, war ich sofort Feuer und Flamme. Die grösste Herausforderung für uns war, eines der begehrten Wilderness Permits zu erhalten. Pro Tag werden für die klassische Route nur 45 Permits verlost, die Nachfrage liegt um Faktoren höher. Nach 3 Wochen täglicher Bewerbung per Fax, erhielten wir glücklicherweise ein Permit mit Startdatum 28.8.2016.
Nun ging es ans Planen: Wir haben unzählige Blogs im Internet gelesen um aus den Erfahrungen von anderen Hikern die optimale Ausrüstung zusammenzustellen. Auch die Versorgung mit Essen mussten wir planen, da man für die geschätzten 2.5 Wochen Wanderzeit nicht alles im obligatorisch mitgeführten Bärenkanister verstauen kann, auch abgesehen vom Gewicht von ca. 1 Kg Essen pro Tag.
Sonntag 28.08.2016 – Fresno – Yosemite Valley
Backpackers Campground, Yosemite Valley
Die Anreise am Freitag über Los Angeles nach Fresno war unspektakulär. Dank guter Höhenwinde landeten wir bereits um 16 Uhr in LA. Die Grenzbeamtin am Schalter war sehr nett und versorgte mich mit Bären Tipps und Reiseerfahrungen aus Hawaii 🙂
In Fresno holten wir einen Mietwagen ab und kamen nach kurzer Fahrt im Hotel an, wo wir dann auch gleich unseren wohlverdienten Schlaf einzogen. Weil wir am Samstagmorgen bereits um 6 Uhr hellwach waren und es im Hotel am Wochenende erst um 8 Uhr Frühstück gibt, fuhren wir zum nächsten Starbucks.
Dann besorgten wir bei REI und Walmart die restlichen Ausrüstungsgegenstände und den Proviant für die nächsten 5 Tage. Zurück im Hotel packten wir die gefriergetrocknete Nahrung in Ziplock Beutel ab, um Platz und Gewicht zu sparen und versuchten alles im bärensicheren Behälter zu verstauen. Das war schon mal eine große Herausforderung, denn das Essen hatte nur knapp darin Platz. Ganz zu Schweigen dass wir auf der Tour auch noch die Sonnencreme, Zahnpasta etc. im Behälter verstauen sollten.
Den Shopping Tag beschlossen wir mit einem Nachtessen im Burger Restaurant, wobei die zugehörigen French Fries und Zwiebelringe arg fettig waren. In der Nacht hatte ich deshalb etwas Magenprobleme.
Nachdem wir am Sonntagmorgen das Auto zurückgegeben hatten, fuhren wir mit dem YARTS Bus von Fresno ins Yosemite Valley. Ausser uns warteten nur noch ein Ehepaar aus Rochester NY und eine junge Frau auf den Bus. Die Fahrt war kurzweilig, denn der Busfahrer hatte viel zu erzählen. Was uns während der Fahrt auffiel, ist die extreme Trockenheit in der Region. Die Bäche sind praktisch alle ausgetrocknet und es gibt unheimlich viele tote Bäume. Selbst der Merced River ist nur noch ein dünnes Rinnsal.
Essen für die ersten 5 TageYARTS BusEinfahrt ins Yosemite ValleyWie schwer ist er wohl ?Uups, ein bisschen schwerEl Capitan El Capitan Half DomeBackpacker’s Campground Yosemite ValleyUnser Abendessen auf dem Backpacker’s Campground
Wir haben im Wilderness Center unser Permit abgeholt und wurden dort auch gleich über das korrekte Verhalten auf dem Trail eingewiesen. Danach stellten wir auf dem Backpackers Campground die Zelte auf. Nach einer Tour zum Fusse des El Capitan, wo wir die mutigen Kletterer in der Wand beobachten konnten, kauften wir das Abendessen ein und genossen auf dem Campground den schönen Sommerabend .
Um 21 Uhr gingen wir schlafen, da wir am nächsten Morgen den Start zum JMT noch vor Sonnenaufgang in Angriff nehmen wollten.
MONTAG 29.08.2016 – YOSEMITE VALLEY – Sunrise
Wir sind bereits um 5 Uhr aufgestanden. Es war noch stockfinster als wir im Schein der Stirnlampen die Zelte abbauten. Mit den Stirnlampen liefen wir auch los und verpassten prompt die richtige Abzweigung nach Happy Isles, dem offiziellen Startpunkt des JMT. Den richtigen Einstieg gefunden, wanderten wir bis zu den Nevada Fällen. Da machten wir eine Frühstückspause.
Bei der Half Dome Abzweigung deponierten wir die schweren Rucksäcke und machten einen Abstecher auf den Half Dome. Wir waren leider nicht die einzigen und der Auf- und Abstieg dauerte wegen ängstlichen Berggänger(inne)n etwas länger als geplant 🙁
Weil es sehr heiss und trocken war, mussten wir unterwegs Trinkwasser filtern.
JMT Happy Isles TrailheadAufstieg zu den Nevada FallsNevada Falls, Liberty CapBreakfast bei den Nevada FallsLiberty CapAufstieg zur Half Dome JunctionAufstieg zum Half DomeHalf DomeAuf dem Half DomeAbstieg vom Half DomeAbstieg vom Half DomeDie Waldbewohner sind nicht scheuAufstieg zum Sunrise CampAufstieg zum Sunrise Camp
Etwa eine Stunde vor dem Sunrise Camp stellten wir gegen 17 Uhr die Zelte auf, assen noch kurz etwas und krochen todmüde in die Schlafsäcke. Hoffentlich werden die nächsten Tage etwas weniger anstrengend sein 🙂
Dienstag 30.08.2016 – Sunrise – Tuolumne Meadows
Ich habe nicht sehr gut geschlafen. Weil meine Nase verstopft war, bin ich immer wieder aufgewacht. Irgendwie macht mir die ungewohnte Höhenlage von 2500 m zu schaffen.
Bei Morgendämmerung holten wir unsere Bärenkanister und Rucksäcke, die wir etwas abseits deponiert hatten. Sie waren unversehrt. Dann haben wir Kaffee gekocht und die Zelte abgebrochen.
Gegen 7 Uhr haben wir den Aufstieg zum Sunrise High Sierra Camp in Angriff genommen und nach 1 Stunde Marsch auf einer schönen Anhöhe Frühstück gemacht. Beim Sunrise Camp konnten wir einen Coyoten aus nächster Nähe beobachten.
Über den Cathedral Pass ging es zum Upper Cathedral Lake, wo wir eine Runde schwimmen gegangen sind. Dann folgte der lange Abstieg nach Tuolumne Meadows, wo wir auf dem Backpacker’s Campground die Zelte aufstellten.
Breakfast oberhalb Sunrise oberhalb Sunrise High Sierra CampSunrise High Sierra CampCoyoteSunrise High Sierra CampUpper Cathedral Lake / Cathedral PeakUpper Cathedral Lake / Cathedral PeakAbstieg nach Tuolumne MeadowsAusmisten auf dem Tuolumne Meadows CampgroundTuolumne Meadows Campground
Hitsch besorgte im Store ein Sixpack Bier und Sandwiches, was unser Lunch war 🙂 Danach optimierten wir etwas das Gewicht der Rucksäcke, die unserer Meinung nach zu viele Lebensmittel enthielten. Es folgte nochmals ein Gang zum Tuolumne Store, in der Hoffnung, dass es dort Internet Empfang gibt, damit war aber leider nichts. So vertrieben wir den Rest des Abends mit Faulenzen.
Bei Morgendämmerung sind wir aufgestanden. Es war ziemlich frisch draussen und ich war froh um die lange Unterhose und die Softshell Jacke. Nach einem Kaffee haben wir die Zelte abgebrochen und sind gegen 7 Uhr Richtung Lyell Canyon losmarschiert.
Um 8 Uhr haben wir bei einer Brücke über den Lyell River gefrühstückt. Zuerst ging die Route ziemlich flach durch schöne Kiefernwälder und Wiesen dem Fluss entlang. Zuhinterst im Tal begann dann der Anstieg zum Donohue Pass.
Morgenstimmung bei Tuolumne MeadowsMorgenstimmung bei Tuolumne MeadowsLyell CanyonWasser filtern im Lyell RiverLyell CanyonLyell Canyon – Aufstieg zum Donohue PassWaschtagUnsere Campsite kurz vor dem Donohue PassZeit fürs AbendessenSonnenuntergang um 19 Uhr
Etwa um 14 Uhr haben wir bei einem schönen See, kurz vor dem Pass unsere Zelte aufgestellt. Danach war Wäsche waschen und ausruhen angesagt. Manchmal wehte ein heftiger Wind über den Pass, so das wir Angst hatten, die Zelte würden fort geblasen.
Donnerstag 01.09.2016 – DONOHUE PASS – Garnet Lake
Es windete fast die ganze Nacht und das Aussenzelt flatterte stetig. Ich habe nicht sehr gut geschlafen. Mein Magen spielte verrückt und die Nase war total verstopft. Auch die Höhenlage von über 3000 m bereitet mir beim Schlafen Mühe. Ich bin ein par mal aufgewacht und kriegte fast keine Luft.
Als ich mitten in der Nacht zum Wasserlösen nach draussen kroch, war ein wunderschöner Sternenhimmel zu sehen. Beim Aufstehen war es mir leicht schwindlig und ich hatte Durchfall. Wir kochten Kaffee und machten uns an den Aufstieg zum Donohue Pass. Unterwegs musste ich mich nochmals in die Büsche schlagen.
Nach der Passüberquerung machten wir Frühstückspause. Da es dort oben auch Handyempfang gab, haben wir unseren Liebsten zu Hause wieder einmal ein Lebenszeichen geschickt. Ich trank einen Tee und nahm vorsichtshalber eine Kohletablette.
kurz vor dem Donohue Passkurz vor dem Donohue PassBlick zurück zum Lyell CanyonDonohue Pass 3373 mDonohue Pass 3373 mKurz vor dem Island PassIsland PassThousand Island Lake und Banner PeakThousand Island Lake und Banner PeakGarnet LakeGarnet LakeGarnet LakeZeit fürs AbendessenGarnet Lake mit Banner PeakGarnet Lake mit Banner Peak
Wir wanderten bis zum Garnet Lake, wo wir unsere Zelte aufschlugen. Wie am Vortag bestand das restliche Tagesprogramm aus Wäsche waschen, faulenzen, Wasser filtern und Abendessen kochen. Beim Eindunkeln, die Wanderer sagen dem „Hiker Midnight“ haben wir uns im Zelt in den warmen Schlafsack verkrochen.
FREITAG 02.09.2016 – GARNET LAKE – Reds Meadow
Ich habe sehr gut geschlafen. Ob es daran lag, dass ich das Aussenzelt nicht montiert habe und jedes Mal beim Erwachen einen Blick auf den wunderschönen Sternenhimmel hatte ?
Nach einem Frühstückskaffee sind wir um halb Acht losgewandert. Die Sicht auf die von der Morgensonne beleuchtete Banner Range war grandios. Nach einer Stunde Wanderzeit haben wir auf einem Pass Frühstück gemacht. Dann ging es runter und rauf durch einen schönen Kiefernwald.
Sonnenaufgang am Garnet LakeMount Ritter RangeMount Ritter RangeRosalie LakeRosalie LakeAbstieg nach Reds MeadowDevils Postpile National MonumentMule House Café – Reds MeadowReds MeadowReds Meadow Campground
Im Lake Rosalie haben wir uns ein erfrischendes Bad gegönnt. Etwa um 15 Uhr sind wir über Devils Postpile auf dem Reds Meadow Campground angekommen. Wir haben unsere Zelte aufgeschlagen und danach im Restaurant einen Hamburger bestellt 🙂 Danach genehmigten wir uns noch ein Bier 🙂 und zum Feierabend nochmals eins 🙂 🙂 Da es im Restaurant Handy Empfang gab, haben wir auch unsere Familien kontaktiert 🙂
Schon früh am Morgen wurden wir in unserem Hotel in Cusco abgeholt. Die Fahrt ging Richtung Soraypampa.
Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt besuchten wir die Ruinen von Tarawasi in der Nähe des Städtchens Limatambo. Danach gings weiter, hinauf ins ursprüngliche Bergdorf Mollepata, wo wir einen Markt und einen Imker besuchten. Ausgangspunkt für die heutige Wanderung war das Dorf Marcocasa.
Entlang einer alten Route, genannt «Royal Path», wanderten wir ca. 6 h Richtung Soraypampa.
In der Salkantay Lodge wurden wir herzlich vom lokalen Personal empfangen, und konnten anschließend die wunderschönen Zimmer für die nächsten 2 Tage beziehen.
Inka Ruinen von TarawasiIm Bergdorf Mollepata 2857mMarkt im Bergdorf MollepataMarkt im Bergdorf MollepataTrekkingstart in Marcocasa 3354mTrekkingstart in Marcocasa 3354mTrekking Marcocasa – SoraypampaTrekking Marcocasa – SoraypampaStärkung unterwegsIndiofrau mit BabyBlick zurück Richtung MarcocasaBlick auf den Humantay 5317mBlick auf den Humantay 5317mSalkantay Lodge 3850mUnser Zimmer in der Salkantay Lodge
Die Salkantay Lodge hat den majestätischen Salkantay als Namenspatron, mit 6.270 m ist er der höchste Berg in der Region und begrenzt imposant das Ende des Tales.
Den Tag besiegelten wir mit einem entspannenden Bad im Outdoor Whirpool.
Montag 30.09.13 – Trekking Soraypampa
Der heutige Tag diente zur Akklimatisation an die Höhe. Am Morgen machten wir ein Trekking zum Gletschersee Laguna de Humantay auf 4221m.
Umgeben von imposanten Gletschern meisterten wir die anspruchsvollen Höhenmeter.
Wanderung zum Laguna de Humantay 4221mLaguna de Humantay 4221mLaguna de Humantay 4221mAbstieg zur Salkantay LodgeBlick auf den Salkantay 6271mSalkantay Lodge 3850mOutdoor Whirlpool der Salkantay LodgeOutdoor Whirlpool der Salkantay LodgeDaniela mixt einen Pisco Sour
Am Nachmittag entspannten wir uns im Outdoor Whirlpool der Lodge mit Ausblick auf Humantay und Salkantay.
Nach dem Abendessen gab es das übliche Briefing für den nächsten Tag und eine Pisco Sour Mix-Demonstration.
Heute war der große Tag: Die Tageswanderung führte uns über den zwischen den beiden Gletschern Salkantay und Humantay gelegenen, höchsten Punkt dieser Trekking tour, den 4630m hohen Salkantaypass.
Damit alles gut geht, wurde vor dem Abmarsch von einem Schamanen für uns eine Zeremonie abgehalten. Mit allen guten Wünschen ausgestattet machten wir uns an den Aufstieg.
Etwa 1 Std. vor dem Pass fing es an zu Regnen und auf Passhöhe fiel sogar Schnee. So war der Aufenthalt auf dem Pass etwas kürzer als geplant und wir waren froh, als wir auf halben Weg nach unten ein warmes Mittagessen im Esszelt geniessen durften.
Bereit für die Zeremonie vor der grossen PassüberquerungDie guten Wünsche befinden sich im CocablattAlle guten Wünsche werden dem Feuer übergebenDer letzte Shop vor dem PassDaniela ist in HandelsstimmungUnsere Sanitäts- und Wasser MulisKurz vor dem Salkantay Pass – es schneitSalkantay Pass 4630mSalkantay Pass 4630mAbstieg ins Wayraccmachay -TalMittagessen unterwegs im ZeltToilettenzeltUnser Zimmer in der Wayra LodgeEntspannen im Whirlpool der Wayra Lodge
Wir setzen unseren Weg fort, abwärts Richtung Wayra Lodge, unserer Destination für diesen Abend.
Nach dem Nachtessen in der sehr heimeligen Lodge entspannten wir uns noch etwas im Whirpool.
Heute ging es flussabwärts, durch eine sich rapide verändernde Landschaft: Vom spektakulären Hochgebirge der Anden hinunter in den Nebelwald.
Dank des wärmeren Klimas sahen wir eine Vielzahl von Orchideen, bunte Schmetterlinge und Kolibris. Nach ca. vier Stunden gelangten wir zur Colpa Lodge auf 2800m, wo wir zu einem traditionellen peruanischen Essen, dem „Pachamanca“ empfangen wurden.
Wayra Lodge 3920mWayra Lodge 3920mWayra Lodge am Fusse der Humantay NordwandWayra Lodge – die Maultiere werden beladenEs geht hinunter in den NebelwaldPause bei den Salkantay HostelsUnser Sanitäts Maultier meidet BrückenColpa Lodge 2840mPachamanca – Fleisch und Kartoffeln aus dem ErdofenPachamanca – Fleisch und Kartoffeln aus dem ErdofenPachamanca – Fleisch und Kartoffeln aus dem ErdofenRelaxen bei der Colpa LodgeRelaxen im Whirlpool der Colpa LodgeAbenstimmung vom Whirlpool der Colpa LodgeColpa Lodge 2840m
Dazu wurden im Erdofen Fleisch, Kartoffeln und Kochbananen gegart. Es gab natürlich auch Meerschweinchen, was mir aber nicht besonders geschmeckt hat.
Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang durch den Orchideengarten und mit Relaxen im Outdoor-Whirlpool mit herrlicher Sicht auf das Tal und die grünen Hügel 🙂
Entlang des Santa Teresa Flusses liefen wir heute durch den Nebelwald, an Kaffee-, Bananen-, und Maracujaplantagen vorbei, hinunter bis zur Lucma Lodge auf 2100m.
Um die Mittagszeit machten wir einen Halt in Winaypocco, wo uns ein feines warmes Mittagessen serviert wurde.
Abstieg zum Santa Teresa Flussam Santa Teresa FlussEntlang des Santa Teresa Flussesvielfältige Blumenpracht entlang des FlussesEntlang des Santa Teresa Flussesvielfältige Blumenpracht entlang des FlussesEntlang des Santa Teresa Flussesund immer wieder schöne SchmetterlingeMittagshalt in WinaypoccoMittagshalt in WinaypoccoMittagshalt in WinaypoccoEntlang des Santa Teresa FlussesEntlang des Santa Teresa FlussesWir verabschieden Severino, unseren MuledriverStart zum Llactapata Inca TrailKaffeebohnen werden an der Sonne getrocknetAbendessen in der Lucma LodgeAbendessen in der Lucma LodgeWir rösten und malen einen frischen KaffeeWir rösten und malen einen frischen Kaffee
Bei La Playa verabschiedeten wir uns von unserem Muledriver Severino. Wir wurden von einem Minibus abgeholt, der uns direkt zum Einstieg des „Llactapata Inca Trails“ brachte. Dieser erst kürzlich neu restaurierte Inkapfad brachte uns nach einem 30 minütigen Anstieg zur Lucma Lodge. Die Lodge ist sehr schön gelegen und von Avocadobäumen umgeben.
Am Abend besuchten wir das kleine Dorf Lucmabamba wo wir Kaffeebohnen über dem Feuer rösteten und damit frischen und seeeeeehr starken Kaffee zubereiteten 🙂
Heute war bereits unser letzter Trekkingtag. Für ca. 2.5 Stunden ging es aufwärts Richtung Llactapata Pass auf 2736m.
Von den Llactapata Ruinen am Pass hatten wir einen spektakuläre Blick auf Machu Picchu. Aus diesem Blickwinkel bekommen das nur sehr wenige Touristen zu sehen. Nach der Besichtigung der Ruinen, die erst kürzlich restauriert wurden, besuchten wir ein nahe gelegenes Restaurant zum Mittagessen.
Unsere beiden Trekking KöchinnenAufstieg zum Llactapata Passund immer wieder schöne SchmetterlingeAufstieg zum Llactapata PassLlactapata Pass 2736m – spektakulärer Blick auf Machu PicchuLlactapata Pass 2736m – spektakulärer Blick auf Machu PicchuAbstieg zum Aobamba FlussAbstieg zum Aobamba FlussBrücke über den Aobamba FlussBahnhof La HidroelectricaBierflaschen in vernünftiger Grösse – 1.1 Ltr Wir verabschieden unseren Reiseleiter Jorge
Danach machten wir uns an den Abstieg zum Aobamba Fluss. Der Pfad führte uns durch Bambuswälder und an Kaffeeplantagen vorbei. Am Nachmittag erreichten wir die Bahnstation „La Hydroelectrica“ von wo wir mit dem Zug in 30 Minuten bis nach Aguas Calientes fuhren.
Da war es dann vorbei mit der Einsamkeit. Da man nur von diesem Ort nach Machu Picchu fahren kann, hatte es natürlich viele Touristen und die dazugehörige Infrastruktur im Ort.
Heute stand nun also das ultimative Highlight dieses Trekkings auf dem Programm: Machu Picchu.
In einem klapprigen Bus fuhren wir früh am Morgen auf holpriger Piste die unzähligen Serpentinen hoch zur verborgenen Stadt. Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, denn es regnete zwischendurch leicht. Wir erkundeten die Ruinen dieser Bergbastion und es gab unheimlich viel zu entdecken.
Wegen des schlechten Wetters verzichteten wir auf die Besteigung des Wayna Picchu und absolvierten dafür den kurzen Aufstieg zum Sonnentor. Als sich die Wolken zwischendurch lichteten, hatte man von dort einen sagenhaften Ausblick auf den geheimnisvollen Ort.
Machu PicchuMachu PicchuMachu Picchu – SonnentempelMachu Picchu – Inka HausMachu Picchu – SonnentempelMachu PicchuMachu Picchu – Intihuatana SteinSchotterpiste nach Machu PicchuMachu PicchuMachu Picchu – Tempel der 3 FensterMachu Picchu – Main gateMachu Picchu – Aufstieg zum SonnentorMachu Picchu – SonnentorBlick vom Sonnentor auf Machu PicchuBlick vom Sonnentor auf Machu PicchuBlick vom Sonnentor auf Machu PicchuMachu Picchu – Abstieg vom SonnentorMachu PicchuIm Zug von Aguas Calientes nach OllantaytamboAguas Calientes 1900mMachu Picchu
Am frühen Nachmittag kehrten wir nach Aguas Calientes zurück. Mit dem Zug fuhren wir dann durch das malerische Urubamba Tal in 1.5 Std. nach Ollantaytambo. Dort wartete ein Kleinbus auf uns. In einer knapp 2 stündigen Fahrt ging es zurück nach Cusco, den Ausgangspunkt unseres Trekkings.
Ich muss sagen, Machu Picchu ist ein unglaublich spannender Ort und trotz viel Forschungsarbeit bleibt vieles ein Rätsel.
Sonntag 06.10.13 – Cusco – LimA
Nach den strengen Trekking Tagen konnten wir heute einmal ausschlafen. Danach schlenderten wir noch etwas durch das Stadtzentrum von Cusco. Es fand gerade eine Parade mit wichtigen Leuten aus Politik und Militär statt.
Am Nachmittag war dann bereits der Transfer zum Flughafen angesagt, von wo wir mit einer LAN Maschine nach Lima flogen. Nach dem Hotelbezug war es bereits dunkel draussen.
Cusco – das Militär stellt sich für eine Parade aufCusco – das Militär stellt sich für eine Parade aufCusco – die Leute an der Macht präsentieren sichParade in CuscoParade in CuscoCusco – Plaza de Armasunser Hotelzimmer mit Sprudelbad in Lima
Gemeinsam feierten wir unseren letzten Trekkingabend bei einem feinen Nachtessen und besuchten anschliessend einige Bars. Ziemlich alkoholisiert kehrten wir in unser Hotel zurück, wo natürlich auch noch das Sprudelbad in unserem Zimmer getestet werden musste 🙂
Montag 07.10.13 – Lima
Der letzte Tag unserer Reise ist gekommen. Wir wurden alle auf einer halsbrecherischen Taxifahrt ins Zentrum chauffiert und haben das sogar überlebt.
Nach der Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten, stand noch ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Wir haben uns dazu in einer gemütlichen Kneipe verabredet. Ich wollte unbedingt einmal das Nationalgericht Ceviche probieren. Ceviche besteht im wesentlichen aus rohem Fisch mit etwas Limette beträufelt. Ich muss sagen, es war wirklich gut.
Lima – Balkone des Palacio ArzobispalLima – im Souvenir ShopLima – Casa de la Literatura PeruanaLima – Bar Restaurant CordanoLima – Iglesia La SoledadLima – StrassenkünstlerhundLima – Regierungspalast von PeruPlaza de Armas De LimaPlaza de Armas De Lima
Am Nachmittag überlebten wir dann das zweite Mal eine halsbrecherische Taxifahrt zurück ins Hotel, von wo wir gegen Abend mit dem Bus zum Flughafen transferiert wurden. Via Madrid flogen wir zurück nach Zürich.
Es war eine super schöne Reise mit tollen Leuten. Hoffentlich dürfen wir noch weitere solche Südamerika Abenteuer erleben 🙂