PCT – 18. Woche

Reno NV, 4.9.2019

Juhee 😀 Am 2. September habe ich mit dem Erreichen der Interstate 80 🛣️ am Donner Summit 🏞️ den PCT erfolgreich gemeistert 😀🏆🎖️.

Da stand ich also wieder am selben Punkt wie vor 3 Monaten, aber damals sah es wegen dem vielen Schnee ❄️❄️❄️ komplett anders aus🤔. Ich war Anfangs Juni nahe daran, die Übung abzubrechen😐. Heute bin ich froh, weitergemacht zu haben, denn ich hätte unheimlich viel verpasst.🤗🙂

Die letzten 20 Tage in der High Sierra 🏔️ und Nordkalifornien ⛰️waren der krönende Abschluss meiner Wanderung. Wir hatten jeden Tag schönes Wetter ☀️🌤️, nur am Sonora Pass hat es einmal gegen Abend ein kurzes Gewitter 🌩️gegeben.

Der Trail war bis auf ein paar wenige Schneefelder an den Nordhängen schneefrei ⛰️und die Flussüberquerungen 🏞️gestalteten sich einfach und gefahrlos.

Ich habe in den letzten 3 Wochen wieder einige bekannte Gesichter 👫 von der Zeit in Südkalifornien angetroffen. Sie haben wie ich die Sierra🏔️ übersprungen, schliessen nun aber die Lücke von Norden nach Süden. Es war jedesmal ein grosses Hallo und eine Freude, sich untereinander auszutauschen.

Ich bin jetzt noch für 2 Tage in Reno 🌆 und fliege am Freitag via LA zurück nach Hause✈️🏡.

Gestern und heute war Shopping Tag 🛍️. Ich musste zuerst einmal neue Schuhe 👞 kaufen. Die Schuhe 🥾 aus der Hiker Box vom White Pass sahen nicht mehr ganz so stadttauglich aus🙄. Auch neue Hosen👖 mussten her, ich scheine in der Hitze ☀️etwas eingegangen zu sein 😁. Die Grösse ist von Waist 33 auf Waist 30 geschrumpft 🙄. Natürlich wollte ich auch noch Geschenke 🎁 für meine Familie einkaufen.

Nach anderthalb Tagen Grossstadt 🌆 vermisse ich die Ruhe des Trails 🏞️ schon ein wenig . Zum Glück 🍀 geht es zu Hause nicht ganz so hektisch zu und her wie in Reno 🌆.

Ich werde in den nächsten Monaten 📆 meine Tagesberichte 📃 mit ausgewählten und dokumentierten Fotos 📸 zu einem Reisebericht ⌨️ zusammenfassen 📚 und hier publizieren. Falls es dich interessiert, schau doch einfach wieder mal rein.

Besten Dank für das Interesse und falls du auch eine verrückte Idee💡 im Hinterkopf hast – alles beginnt mit dem ersten Schritt – just do it😀

In diesem Sinne – Happy Trails

Urs „Tractor“ 🚜

PCT – 1. Woche

Warner Springs 29.04.2019

Ich bin jetzt 6 Tage auf dem PCT unterwegs und habe dabei bereits 110 Meilen (176 km) zurückgelegt.

Es war physisch und mental eine grosse Herausforderung, die ich mehr oder weniger meistern konnte. Vor allem der Abschied von der Familie ist mir sehr schwer gefallen.

Vielleicht unbewusst zur Ablenkung habe ich mir relativ grosse 20 Meilen Tagesziele gesetzt und war dann Abend entsprechend auf den Felgen.

Es waren intensive 6 Tage. Ich habe wunderschöne Landschaften durchwandert und neue Bekanntschaften mit tollen Leuten aus der ganzen Welt gemacht. Kein Tag war wie der andere. Der PCT hat meine Erwartungen bis jetzt mehr als erfüllt 😀

Eigentlich wollte ich für jeden Tag einen Blogeintrag machen mit den dazugehörigen dokumentierten Fotos. Ich habe mich nun anders entschieden, da der dazu benötigte Aufwand schlichtweg zu gross ist. 😅

Alle Fotos können vorläufig über den Google Link angeschaut werden, unbearbeitet und undokumentiert. Ein Reisejournal mit eingebetteten Fotos wird es dann erst nach meiner Rückkehr geben.

Sorry about that

Mit den besten Hiker Grüssen Urs

PCT – Vorbereitung

Um den Trail laufen zu können, sind im Vorfeld administrative Tasks zu erledigen. Dazu gehören die Bewerbung für das PCT Long-distance Permit, ein USA B-2 Visa, ein Canada PCT Entry Permit und das California Campfire Permit.


PCT Long-distance Permit

Nach der Veröffentlichung des Buchs „Der grosse Trip“ von Cheryl Strayed und spätestens seit der Verfilmung des Buchs mit Reese Witherspoon, hat die Bekanntheit des PCT deutlich zugenommen.

Trailer zum Film Wild (Der grosse Trip von Cheryl Strayed)

Waren es im Jahr 2010 noch 206 Wanderer, die den PCT komplett absolviert haben, ist die Zahl im Jahr 2018 auf 1150 angestiegen.

Source https://www.pcta.org/discover-the-trail/thru-hiking-long-distance-hiking/2600-miler-list/

Mittlerweile wurde für die populäre Route von Süden nach Norden (in der Hiker Fachsprache „NOBO“ genannt) ein Kontingent von 50 Startplätzen pro Tag eingeführt. Davon werden jeweils 35 Plätze im November und 15 Plätze im Januar vergeben. Wer sich am Stichtag nicht rechtzeitig im Bewerbungsportal einloggt, hat praktisch keine Chance, ein Permit für das gewünschte Startdatum zu bekommen.

PCT Long-distance Permit 2019

Der Zeitraum für den Start beschränkt sich aus wetter-technischen Gründen auf die Monate März, April und Mai. Wer zu früh startet kommt wegen zu viel Schnee nicht über die bis zu 4000m hohen Pässe der Sierra Nevada. Wer zu spät startet, leidet zu Beginn in der Wüste unter der starken Hitze und kann zum Schluss im Norden bereits in lebensgefährliche Schneestürme geraten.


USA B-2 VISA

Den kompletten PCT zu wandern dauert im Schnitt 4.5 – 5 Monate. Deshalb kann man nicht einfach mit einem ESTA in die USA einreisen, sondern muss sich um ein B-2 Visa bemühen.

Die ganze Prozedur läuft folgendermassen ab: Zuerst muss Online das Formular DS-160 ausgefüllt- und danach die Visa Gebühr von 160 SFr. bezahlt werden. Wenn die Zahlung bestätigt wurde, kann man Online bei der nächsten US Botschaft einen Vorstellungstermin vereinbaren.

Am Vorstellungstermin steht man dann mit Dutzenden anderen Leuten in der Schlange vor der Botschaft. Insgesamt musste ich an 4 Schaltern vorsprechen inkl. einer Sicherheitskontrolle und Fingerabdrücke scannen. Das Vorsprechen hat ca. 1.5 Stunden gedauert, da man vor jedem Schalter wieder anstehen muss.

Wenn man erklärt, dass man den PCT wandern will, reicht das eigentlich schon. Die Botschaftsangestellten kannten alle den PCT und das weitere Gespräch war dann eigentlich nur noch Smalltalk 🙂

Wie empfohlen, hatte ich Bank Kontoauszüge und einen Lohn Nachweis bei mir, aber das wollte gar niemand sehen. Am letzten Schalter erfährt man dann, ob ein Visa genehmigt wird und nach ca. einer Woche erhält man den Reisepass mit eingedrucktem Visa zugeschickt. Es ist in der Regel für 10 Jahre gültig.

USA B-2 Visa

Canada PCT Entry PERMIT

Weil man via PCT über die unkontrollierte, grüne Grenze nach Kanada einwandert, braucht es ebenfalls ein Permit. Dazu muss die Canada PCT Entry Permit application ausgefüllt-, ausgedruckt-, unterschrieben-, wieder eingescannt als PDF im Letter Format- (Wichtig, sie akzeptieren nur einwandfreie Dokumente) und danach per Mail an die Canada Border Service Agency verschickt werden. Ich bekam das gestempelte Permit nach 14 Tagen per Mail zugeschickt.

CANADA PCT ENTRY PERMIT

CALIFORNIA CAMPFIRE PERMIT

Da in Kalifornien wegen der Trockenheit regelmässig grosse Brände ausbrechen, braucht es für offene Feuer wie z.B. für die Verwendung eines Gaskochers auf öffentlichem Grund ein Permit. Dieses Permit ist gratis und kann ganz einfach Online über das Portal Preventwildfireca erstellt- und ausgedruckt werden.

Dazu gibt man im Portal seine Adresse ein, schaut den 2 Minütigen Aufklärungsfilm und beantwortet zum Schluss die 8 Fragen richtig 🙂

California Campfire Permit

2014 USA Südstaaten 2. Teil

<< 1. Teil

ROUTE 2. TEIL

Mittwoch 07.05.2014 – Nashville – Tupelo

Written by Daniela

Heute Morgen nahmen wir es gemütlich. Nach einem späten Frühstück machten wir uns auf die Suche nach dem Grab von Johnny Cash und June Carter in Hendersonville. Weil die beiden auf dem öffentlichen Memory Gardens begraben sind- und dieser Friedhof ziemlich gross ist, mussten wir eine Weile nach dem Grab suchen. Schliesslich fanden wir es auf einem kleinen Hügel.

Dann fuhren wir auf dem 300 km langen Natchez Trace National Parkway von Franklin nach Tupelo. Es war eine abwechslungsreiche Fahrt auf der kaum befahrenen Strasse, durch Farmland, Mischwälder, über Flüsse, durch Sumpfgebiete, und vorbei an indianischen Gedenkstätten und früheren Siedlungen der Europäer.

Dann kamen wir in Tupelo an, dem Geburtsort von Elvis Presley.

Wir bezogen unser Zimmer im Hotel Hamton In und machten danach einen kurzen Einkaufsbummel bei Ross Stores. Das Abendessen hatten wir im Outback Steakhouse eingeplant. Als wir dort ankamen, erschraken wir ein wenig, denn eine Woche zuvor wütete hier ein Tornado. Überall gab es zerstörte Häuser und niedergerissene Strommasten. Die Trümmerteile lagen immer noch weit verstreut herum.

Das Essen mit dem Gutschein von Doris, Marcus und Noah hat uns dann trotzdem sehr gut geschmeckt.

Ich als Elvis Fan freue mich sehr auf Morgen, denn wir werden Graceland besuchen 🙂


Donnerstag 08.05.2014 – Tupelo – Memphis

Written by Fabienne

Die Nacht in Tupelo war ruhig und sehr erholsam. Wir nahmen unser Frühstück ein und fuhren dann auch schon los, denn wir hatten noch eine 3- stündige Fahrt nach Memphis vor uns. Heute ganz oben auf dem Programm: Elvis Presley.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir das andere Ende von Tupelo, wo Elvis seine jüngsten Jahre verbracht hatte. Wir schauten uns das Geburtshaus an und einen halbstündigen Film über seine Jahre als kleiner Junge. Danach fuhren wir weiter. Beim ersten Walmart machten wir Halt und besorgten uns einen Lunch, den wir später in einem Naturpark genossen.

Wir fuhren weiter und erreichten dann endlich unser lang ersehntes Ziel – Graceland. Dort gab es alles rund um Elvis.

Wir besichtigten sein Haus, seine Autos, seine Flugzeuge und wo man hinschaute hatte es Souvenir Shops.

Danach fuhren wir nach Memphis, stellten unsere Koffer im Hotel ab und assen im ruhigen Teil der Stadt die allerbesten Spare Ribs die wir je gegessen hatten. Den Abend verbrachten wir dann an der berühmten Beale Street, in mitten von kleinen Bars und live Blues Musik.


Freitag 09.05.2014 – Memphis – Vicksburg

Written by Urs

Die heutige Fahrt führte uns durch das Mississippi Delta nach Vicksburg. Das Mississippi Delta ist eines der wenigen ländlichen Gebiete der USA, in denen Afroamerikaner die große Mehrheit der Bevölkerung stellen. Dieses Gebiet gilt als die Ursprungsregion verschiedener moderner Musikstile, darunter Blues, Jazz und Rock ’n’ Roll. Eine regionale Ausprägung ist der Delta Blues.

In Clarksdale haben wir das Delta Blues Museum besucht, was ich jedem Besucher weiterempfehlen kann. Leider gehört dieses Gebiet auch zu den ärmsten der USA. Die Häuser und Strassen sind oftmals in einem erbärmlichen Zustand. Die trübe Stimmung wurde noch untermalt durch den ganztags, stark bewölkten Himmel.

Gegen Abend haben wir das Städtchen Vicksburg erreicht und uns als einzige Gäste im Ahern’s Belle of the Bends B&B einquartiert. Das Haus ist sehr geschmackvoll eingerichtet -> mein Geheimtip.

Rosalie, die Hausangestellte hat uns kurz das Haus erklärt, den Schlüssel in die Hände gedrückt und gesagt, dass sie erst am nächsten Morgen für Frühstück wieder vorbeikomme. Und so waren wir für die folgende Nacht die einzigen Bewohner dieser schönen Südstaaten Villa 🙂

Nachdem wir noch den Vicksburg Scenic Drive abgefahren haben, besuchten wir das Restaurant Walnut Hills. Bei Live Delta Blues haben wir das feine Nachtessen genossen und auch die Bier Auswahl war recht vernünftig 🙂


Samstag 10.05.2014 – Vicksburg – Natchez

Written by Ladina

Im historischen Bed and Breakfast erwachten wir heute Morgen und fühlten uns wie König und Königinnen. Auf der Veranda des schönen alten Hauses, genossen wir die Morgenstunden.

Um neun Uhr war es dann so weit: Rosalie, die Hausangestellte hatte uns ein leckeres Frühstück auf den Tisch gezaubert. Angefangen mit einem Yoghurt mit frischen Früchten, feinem Orangensaft, über zu einem deftigen Gang, bestehend aus Hamburger, Eiern, Brötchen und Zimtäpfeln.

Reichlich gesättigt fuhren wir dann los Richtung “Vicksburg National Military Park”, wo wir uns einen kurzen Film über den amerikanischen Bürgerkrieg ansahen.

Einen weiteren Zwischenstopp machten wir bei den Vicksburg Outlets. Dort gab es allerdings relativ wenig Läden und das Shopping Erlebnis hielt sich in Grenzen.

Weiter führte uns die Fahrt durch schöne Wälder zum “Grand Gulf Military Monument” in Port Gibson. Dort machten wir ein Picknick. Die restliche Fahrt bis Natchez fuhren wir auf dem Natchez Trail.

In Natchez bezogen wir unser Zimmer im Aunt Clara’s Cottage Bed & Breakfast und liefen für das Nachtessen runter zum Mississippi River. Nach dem Essen genossen wir bei einem Spaziergang den wunderschönen Sonnenuntergang am Mississippi .


Sonntag 11.05.2014 – Natchez – New Orleans

Written by Daniela

Bei unserer freundlichen Gastfamilie genossen wir ein feines amerikanisches Frühstück mit Champagner und zum Muttertag bekam jede anwesende Mutter eine Rose geschenkt.

Nach einer kurzen Fahrt schauten wir uns die Rosedown Plantation State Historic Site in St. Francisville an. Die Baumwollplantage wurde im Jahre 1835 erbaut. 250 Sklaven haben dort hart gearbeitet. Die Führung durch das Haus war sehr interessant und der Garten wunderschön.

Auf der Weiterfahrt fing es an zu regnen und weil wir zeitlich gut unterwegs waren, machten wir einen Stopp bei den Tanger Outlets Gonzales. Während wir drinnen beim Shoppen waren, ging draussen ein heftiges Gewitter nieder.

In New Orleans angekommen, brachten wir unsere Koffer ins Hotel Country Inn und spazierten anschliessend durchs French Quarter. Dort wahr viel Betrieb, es erinnerte uns etwas an Las Vegas. Die meisten Restaurants und Bars waren nicht jugendfrei. Schliesslich fanden wir doch noch ein schönes Restaurant fürs Nachtessen.


Montag 12.05.2014 – New Orleans

Written by Fabienne

Die Nacht in New Orleans war sehr erholsam. Vom Lärm der Partygassen bekamen wir nichts mit. Beim Frühstück legten wir unser Tagesprogramm fest. Da das Wetter so wirkte, als ob es am Nachmittag zu Regenschauern kommen könnte, begannen wir mit einem Spaziergang dem Mississippi River entlang.

Gegen Mittag gönnten wir uns einen Kaffee im Cafe Du Monde, dazu gab es die berühmten Beignets, die zu 70% mit Puderzucker überhäuft wahren. Danach machten wir uns auf den Weg zu einem der bekanntesten Museen in New Orleans. Das National World War II Museum.

Dort wurden wir von einem extrem informativen und nerven kitzelnden Kinofilm von Pearl Harbor bis zur Atombombe in Nagasaki, über die Erlebnisse und Geschehnisse der Amerikaner im zweiten Weltkrieg informiert. Ich lege es jedem ans Herz sich mindestens einen Nachmittag Zeit zu nehmen und dieses Museum zu besuchen.

Nach dem Besuch im World War 2 Museum, kehrten wir ins Hotel zurück und gönnten uns eine Pause. Zum Abendessen gingen wir zur Riverfront in ein süsses Restaurant, wo Papi die besten Shrimps ass die er je hatte.

Zum krönenden Abschluss des Tages setzten wir uns in ein Garten Kaffee mit live Musik.


Dienstag 13.05.2014 – NEW ORLEANS – Pensacola BEACH

Written by Urs

Heute steuerten wir die letzte Destination unserer Reise an: Pensacola Beach am Golf von Mexiko. Die Fahrt dorthin war abwechslungsreich, die Roue führte zuerst über kilometerlange Brücken durchs Bayou und danach zeitweise der Küste entlang.

Dazwischen haben wir bei den Gulf Port Outlets, bei der USS Alabama in Mobile und in den Foley Outlets gestoppt.

Gegen Abend haben wir uns im Hotel Holiday Inn Express Pensacola Beach für die letzten 4 Nächte dieser Reise eingerichtet. Das Hotel ist sehr schön gelegen, direkt am langen Sandstrand.

Fürs Abendessen haben wir uns einen schönen Tisch im
Restaurant „Red Fish Blue Fish“ ausgesucht, direkt am Meer gelegen.

Bei offenem Zimmerfenster sind wir mit Meeresrauschen eingeschlafen ehe wir mitten in der Nacht durch Blitz und Donner jäh aufgeweckt wurden.


Mittwoch 14.05.2014 – Samstag 17.05.2014 Pensacola beach FL

Written by Urs

Die restlichen 3 Tage haben wir mehrheitlich am Strand verbracht und es so richtig genossen, nicht stundenlang Auto fahren zu müssen.

Dazwischen haben wir das Naval Aviation Museum besucht, ein unbedingtes Muss für jeden Flugzeug Fan und gratis Geheimtipp von mir 😉 Pensacola ist auch die Homebase der weltberühmten Kunstflugstaffel „Blue Angels“. Leider weilten die Jungs zu dieser Zeit gerade im Ausland.

Einmal haben wir Fort Pickens besucht, das mehrheitlich von Sklaven gebaut wurde. Hier war der berühmte Apachenhäuptling Geronimo von 1886 – 1887 gefangen. Fort Pickens ist auch der nördliche Startpunkt des 2200 Km langen Florida Trails.

Am Samstag haben wir dann unser Auto zurückgegeben und sind von Pensacola via Atlanta zurück in die Schweiz geflogen.

In diesen 3 Wochen haben wir ein ganz anderes, kulturell verwurzelteres Amerika entdeckt als es der Westen ist. Es wahr eine lohnenswerte Reise 🙂

2014 USA Südstaaten

Reise vom 26.04.2014 – 17.05.2014

>> 2. Teil

Die Südstaaten der USA, wer denkt da nicht an „Vom Winde verweht“, „Forrest Gump“, Martin Luther King jr. oder Elvis Presley ?

Es ist die geschichtsträchtigste Region der USA. Hier findet man historische Städte und auf dem Land herrschaftliche Plantagenhäuser. Zwischen 1861 und 1865 tobte hier der amerikanische Bürgerkrieg besonders heftig.

Die Südstaaten sind auch der Geburtsort unserer modernen westlichen Musik: Blues, Rock´n´Roll und Country Music traten von Memphis, Nashville und New Orleans aus ihren Siegeszug um die Welt an.

ROUTE 1. Teil

Samstag 26.04.2014 – Zürich – Savannah

Written by Ladina

Um sechs Uhr früh war bereits die ganze Familie, ausgenommen Fabienne, die leider erst eine Woche später kommen kann, auf den Beinen. Beim Zmorge erfuhr ich dann, dass Papi noch gar nicht gepackt hatte, was für ein Typ! Trotz dem fuhr uns Fabienne pünktlich um halb 8 Uhr an den Bahnhof Pfäffikon.

Zwei Stunden vor dem Flug trafen wir im Zürcher Flughafen ein. Die Gepäckaufgabe und Handgepäck Kontrolle liefen reibungslos ab und schon bald standen wir am Gate zum Abflug bereit.

Kurze Zeit später ging es auch schon los mit unserem 9h 40min langen Flug. Dieser gestaltete sich sehr angenehm und kurzweilig. Irgendwann am Nachmittag Ortszeit, landeten wir pünktlich in Atlanta.

Nach kurzer Wartezeit und einem Starbuckskaffee mehr im Bauch, konnten wir in den nächsten Flieger Richtung Savannah einsteigen.

In Savannah gelandet holten wir unser Gepäck und das Mietauto ab. Dieses Mal bekamen wir einen tollen Mafioso Chevrolet. Nachdem sich Papi im Auto eingerichtet hatte, fuhren wir los zum Hotel Country Inn and Suites. Dort stellten wir nur schnell unsere Koffer ins Zimmer, denn wir hatten noch ein Tagesziel: Die Sitzbank, auf der Forrest Gump im gleichnamigen Film gesessen hatte zu finden.

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir zwar den im Reiseführer beschriebenen Park, konnten die Bank, auf der Forrest gesessen hatte aber einfach nicht finden. Also fragten wir einen Einheimischen. Der erklärte uns, dass diese Bank nur für den Film aufgestellt worden war. Wir gaben uns damit zufrieden.

Am Abend assen wir in einem feinen Restaurant zu Abend und fielen um ca. 10 Uhr todmüde ins warme Bett.


Sonntag 27.04.2014 – SAVANNAH

Written by Urs

Nach dem Frühstück schlenderten wir durch die schönen Parks Richtung Savannah River. Es war bereits um 10 Uhr drückend heiss geworden.

In der First African Baptist Church besuchten wir die Sonntagsmesse, was ein besonderes Erlebnis war. Wir wurden herzlich begrüsst und von jedem Anwesenden umarmt 🙂 Wir waren auf den ersten Blick als Touristen erkennbar, nicht nur wegen unserer Hautfarbe sondern auch wegen unserer Kleider. Die Herren trugen dort alle Anzug mit Krawatte und die Frauen ihre schönste Garderobe und Schmuck. Auch die Kinder waren festlich gekleidet. Im Gottesdienst wurde viel Gospel gesungen und es herrschte eine lockere, freundschaftliche Atmosphäre. Den Besuch einer afrikanischen Kirche kann ich jedem Besucher weiter empfehlen 🙂

Nach der 2 stündigen Zelebration spazierten wir zur Watherfront und besorgten uns Tickets für eine abendliche Dinner Cruise. Nach einem Lunch spazierten wir durch die schönen Parks. Der grosse Forsyht Park hat uns am besten gefallen. Ausserhalb der schatten spendenden Eichen war es aber an der Sonne fast nicht auszuhalten.

Die Dinnerfahrt auf dem Savannah River gab dem Tag einen krönenden Abschluss.


Montag 28.04.2014 – SAVANNAH – Beaufort

Written by Daniela

Heute Morgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden und haben im Hotel gefrühstückt.

Danach fuhren wir nach Hilton Head Island wo wir den Anblick auf den Atlantischen Ozean in vollen Zügen genossen. Wir sind ein Stück dem Strand entlang gelaufen, mussten dabei aber immer aufpassen, um nicht auf eine der zahlreichen, angeschwemmten Quallen zu stehen. Den Lunch genossen wir am Strand mit Sicht aufs Meer.

Dann ging die Reise weiter Richtung Beaufort. Beim Tanger Outlet machten wir noch einen einstündigen Shopping Halt 🙂

In Beaufort angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hotel Best Western. Nach der Ortsbesichtigung und einer Dusche machten wir uns auf den Weg zum Nachtessen. Wir assen ein feines Flunderfilet mit Krabben aus dem Atlantik.

Zum Schluss sassen wir alle auf der Schaukel und genossen die Aussicht auf den Beaufortriver.


Dienstag 29.04.2014 – BEAUFORT – Charleston

Written by Ladina

Heute war ein schöner Tag. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Charleston. Ca 1.5 Stunden später kamen wir dort an und parkierten unseren Chevrolet beim Touristcenter. Von dort aus fuhren wir mit dem gratis Trolley ins Stadtzentrum.

An der Market Street stiegen wir aus und liefen zuerst durch den Historic Charleston City Market, der uns bis zum Ashley River hinunter führte. Wir erkundigten die Stadt noch weiter zu Fuss. Entlang des Ashley Rivers sahen wir schöne Altbauten im Südstaatenstil und wundervolle Parks.

Bald aber verspürten wir einen kleinen Hunger und suchten ein Restaurant. Eines stach uns sofort ins Auge: Das “Bubba Gump Shrimp Restaurant”. Dieses wurde nach jenem im Film “Forrest Gump” benannt. Die Ambiance und das ganze Drumherum widmete sich dem Film – ein tolles Mittagessen.

Nach dem Essen begaben wir uns zurück zum Touristcenter, um unser Auto zu holen. Die Fahrt zum Hotel, dem Holiday Inn Express in Mount Pleasant war angenehm kurz.

Nachdem wir eingecheckt hatten, fuhren wir zum Patriots Point, wo man einen Flugzeugträger mit Baujahr 1943 besichtigen konnte. Dieses überwältigend grosse Schiff beeindruckte uns sehr. Vor allem Papi konnte seine Begeisterung fast nicht mehr in Grenzen halten 🙂

Das Nachtessen genossen wir einem Grillrestaurant.


Mittwoch 30.04.2014 – Charleston – Ashville

Written by Daniela

Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang über die Arthur Ravenel Jr. Brücke. Diese Brücke war ein wunderschöner Anblick.

Dann ging unsere Reise weiter Richtung North Carolina. Es war ein richtiges Erlebnis, denn aus dem Nichts regnete es plötzlich wie aus Kübeln und ein paar Sekunden später war der Zauber auch schon wieder vorbei. Und das über längere Abschnitte.

Zum Glück machte unser Papi einen Boxenstopp bei Walmart und wir durften nach Herzenslust shoppen. Das eingekaufte Mittagessen assen wir unterwegs in einem Park.

Weiter gings, an immer schöneren Wäldern vorbei und langsam kamen auch die die Hügel der Appalachen in Sicht.

Gegen Abend kamen wir in Asheville an, wo wir uns im Hotel Country Inn einquartierten. Zu Fuss machten wir eine kleine Entdeckungstour durch die Stadt und später gab es beim Griechen ein feines Nachtessen.


Donnerstag 01.05.2014 – Great Smoky MountainS

Written by Urs

Nach dem Frühstück wollten wir zuerst das Biltmore Village besuchen. Im zugehörigen Infocenter schauten wir uns kurz einen Film darüber an, aber den Eintrittspreis von 57 $ pro Person war es uns dann doch nicht wert, da wir zu wenig Zeit dafür eingeplant hatten.

Auf dem Tagesprogramm stand nämlich der Besuch des Great Smoky Mountain Nationalparks. Kurz vor Cherokee fuhren wir noch ein Stück auf dem schönen Blue Ridge Parkway bis zum Oconaluftee Visitor Center.

Da besorgten wir uns Info Broschüren und Trail Karten und fuhren dann weiter bis zum Clingmans Dome Parkplatz. Es war nur ein kurzer Spaziergang bis zum Aussichtsturm, von dem man eine super Aussicht über grosse Teile des Parks hatte. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Schwarzbären im Unterholz gesichtet.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz haben wir noch eine kleine Zusatzschlaufe auf dem Appalachian Trail gewandert. Dann besuchten wir das Sugarland Zentrum am Nordeingang des Parks und wanderten den Trail zu den Wasserfällen.

Es war anschliessend nur eine kurze Fahrt bis Gatlinburg und weiter zu unserem Hotel in Pigeon Forge. Aber diese Fahrt war ein ziemlicher Schock nach der idyllischen Landschaft der Great Smoky Mountains.

Eine Art Mini Las Vegas begleitete uns links und rechts der Strasse. Nach einem Kurzbesuch in einem Weihnachts ! Shop und dem Dinner in einer Grillbude, nahmen wir noch die Roaring Fork Motor Tour unter die Räder.

Kurz nach der Einfahrt konnten wir eine Bärenmutter mit 2 Jungen beobachten, auch wilde Truthähne waren manchmal zu sehen. Es war schon dunkel, als wir glücklich und zufrieden ins Hotel zurückkehrten.


Freitag 02.05.2014 – Great Smoky Mountains – Helen

Written by Ladina

Unseren heutigen Tag starteten wir mit einer traumhaften Wanderung im Great Smoky Mountains Nationalpark.

Wir wanderten zu den Grotto Falls, was sich wirklich gelohnt hatte. Nach der anderthalb stündigen Tour fuhren wir Richtung Cherokee, ein Ort im Indianerreservat der Cherokee.

Trotz des Reservats gab es dort bekannte Fastfood Ketten wie Mc. Donalds und Dairy Queen. Im Dairy Queen assen Mami und ich einen Bananensplit und Papi einen Hot Chilli-Dog.

Die zweistündige Weiterfahrt bis Helen war angenehm und schnell. In Helen machten wir eine kurze Entdeckungstour und Papi entschloss sich, noch einen Trail zu gehen. Mami und ich machten es uns im hoteleigenen Whirlpool gemütlich.

Zum Abendessen fuhren wir in eine schöne Pizzeria und liessen den Tag gemütlich ausklingen.


Samstag 03.05.2014 – Helen – AtlantA

Written by Daniela

Mitten in der Nacht wurden wir geweckt vom Lärm einiger alkoholisierten Leute auf dem Hotelparkplatz. Noch etwas müde gingen wir zum Frühstück.

Heute sollte Fabienne in Atlanta ankommen. Dann sahen wir die Nachricht auf dem Handy, dass Fabiennes Flug ca. 2 Stunden Verspätung habe.

Also konnten wir zur Überbrückung noch eine kleine Wanderung einplanen. Wir fuhren nach Neels Gap und wanderten von dort auf dem Appalachian Trail bergwärts bis zum Blood Mountain. Oben angekommen, hatten wir eine wunderschöne Aussicht.

Dann ging die Fahrt weiter Richtung Atlanta, um Fabienne abzuholen. Weil wir noch genügend Zeit hatten, machten wir noch einen Abstecher zu den North Georgia Premium Outlets. Von dort war es nur noch eine kurze Fahrt bis zum Flughafen.

Nach kurzer Wartezeit kam auch schon Fabi durch den Zoll und wir machten uns auf den Weg zum Hotel.

Mit der Untergrundbahn MARTA fuhren wir danach ins Stadtzentrum für eine Besichtigungstour. Zum Abschluss des Tages genossen wir ein feines Nachtessen beim Chinesen.


Sonntag 04.05.2014 – Atlanta – Chattanooga

Written by Fabienne

Heute Morgen stand die Familie Gubler später auf als gewohnt. Um ca. 8:00 machten wir uns an das leckere Frühstück. Der sehnlichst erwartete Speck von Urs wahr aber nicht vorhanden, jedoch gab es Würstchen.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Chattanooga. In Allatoona verliessen wir die teilweise 8 spurige Autobahn und machten Rast am Lake Allatoona. Wir wanderten auf dem kurzen Allatoona Pass Battlefield Trail, der dem amerikanischen Bürgerkrieg gewidmet war. Dann besuchten wir einen Foodstore für den Einkauf von Glacé und Getränken und genossen diese bei herrlichem Sonnenschein 🙂

Eine Fahrstunde später besuchten wir die Calhoun Premium Outlets und kauften dort dieses und jenes unnötige ein. Im Hotel in Chattanooga angekommen, luden wir die Koffer ab und fuhren hinauf zum Lookout Mountain. Von dort genossen wir die Aussicht auf den Tennessee River und die Stadt.

Wir assen im Buffalo Wild Wings einen sehr vitaminarmen Znacht 🙂 und genossen den Abend in der süssen Atmosphäre von wunderschönen Brücken und historischen Schiffen.

Chattanooga ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Meiner Meinung nach war es ein gelungener Tag.


Montag 05.05.2014 – Chattanooga – Nashville

Written by Urs

Heute Stand die Fahrt von Chattanooga nach Nashville auf dem Programm. Die Fahrt auf dem Highway unterbrachen wir zwischendurch mit dem Besuch bei Walmart. Nach ca. 100 Km verliessen wir den Highway und fuhren auf schönen Nebenstrassen ins historische Städtchen Lynchburg.

Bei Jack Daniels besuchten wir eine interessante Führung durch die Distillery. Interessant ist, das weltweit jeder Jack Daniels Nr. 7 Whiskey aus dieser Distillery kommt. Nach dem Kauf einer Speziealabfüllung besuchten wir im historischen Städtchen noch eine Eisdiele.

Von Lynchburg war es noch gut eine Stunde bis nach Nashville. Wir checkten im Hotel ein und machten uns zu Fuss auf Richtung Downtown. Am Abend ist der Broadway in Nashville einfach traumhaft. In jeder Kneipe gibt es Live Musik, gutes Essen, Bier und Whiskey.

Wir stöberten durch die Läden und gingen ins Margerita Beachville zum Lunch. Zum Glück können wir diese nette Stadt nochmals einen ganzen Tag geniessen.


Dienstag 06.05.2014 – Nashville

Written by Ladina

Den heutigen Tag genossen wir voll und ganz in Nashville. Nach einem reichhaltigen Frühstück begaben wir uns zu der nächstgelegensten Bushaltestelle, wo wir relativ lange auf einen Bus Richtung Downtown warteten. Im Bus lösten wir dann eine Tageskarte für $5.25 pro Person und fuhren zum Broadway.

Unser Tagesziel war das Johnny Cash Museum, womit wir unseren Tag starteten. $15 kostete der Eintritt pro Person, was sich auf jeden Fall gelohnt hatte. Im Museum gab es viel zu entdecken und vor allem zu hören. Es hat uns sehr gefallen!

Nach unserer Museumstour bekamen wir (vor allem Papi) Lust auf ein erfrischendes Getränk (Bier). Wir begaben uns in eine Bar, wo auch eine Live Band spielte. Diese war so gut, dass Papi sich ein weiteres Bier genehmigte, um jenen noch ein bisschen länger zuhören zu können. Einen weiteren Stopp machten wir bei “Mikes Ice Cream”.

Da Fabienne unbedingt Cowboy-Stiefel aus Nashville haben wollte, verbrachten wir den halben Nachmittag in Cowboy-Läden. Als die Stiefel schlussendlich gefunden und gekauft waren, fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel. Dort gingen wir drei Frauen noch an den Pool.

Am Abend fuhren wir nochmals in die City. Dort assen wir in einem aussergewöhnlichen Restaurant zu Abend. Während dem Essen spielte eine Liveband und alle Leute waren am tanzen.

Ein schöner Tag!